ZUHAUSEALTWERDEN.CH
 

Übersicht zur Regelung der Vertretung einer Person

Vollmacht

Mit einer Vollmacht erteilen Sie einer Person Ihres Vertrauens die Vollmacht, um Sie in rechtlichen Angelegenheiten vertreten zu können. Die Person ist befugt, Ihre administrativen und finanziellen Angelegenheiten zu besorgen und zu verwalten, während Sie aber noch urteilsfähig sind.

Muster einer Vollmacht: www.ag.ch/media/kanton_aargau/jb/dokumente_6/kesb/eigene_vorsorge/vollmacht/Muster_Vollmacht.pdf


Patientenverfügung

Wenn Sie im Voraus für einen allfälligen späteren Unfall oder Krankheit festlegen möchten, welche medizinische Massnahmen sie noch durchführen oder auf welche Sie verzichten möchten, macht es Sinn, bei guter Gesundheit eine Patientenverfügung zu erstellen. Sie entlasten Ihre Angehörigen und Ärzte in der Zukunft bei schwierigen notwendigen Entscheidungen.

Informieren Sie Ihren Hausarzt und Ihre Angehörigen über Ihre Patientenverfügung und hinterlegen Sie bei denen je ein Exemplar. Passen Sie die Verfügung ca. alle zwei Jahre wieder an.

www.dialog-ethik.ch: Die Patientenverfügung «HumanDokument» (in PDF) ist in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Herzstiftung und dem Schweizerischen Verband für Seniorenfragen entstanden.

    Patientenverfügung und Wegleitung (in Deutsch)

  Directives anticipées et guide (en français)

    Direttive del paziente e guida (in italiano)

    Advance health care directive and guidelines (in English)

www.fmh.ch: Patientenverfügung zum selber ausdrucken.

patientenverfuegung.redcross.ch: Patientenverfügung, Wegleitung oder Beratungsgespräch, Hinterlegung Ihrer Patientenverfügung beim SRK um sie jederzeit abrufen zu können (kostenpflichtig).

www.palliative.ch: Patientenverfügung bei fehlenden Heilungsaussichten


Vorsorgeauftrag

Mit einem Vorsorgeauftrag legen Sie schriftlich fest, wer im Falle einer unfall- oder krankheitsbedingten Urteilsunfähigkeit im Alltag für sie sorgt, ihre Finanzen regelt und sie in rechtlichen Angelegenheiten vertritt.

Teilen Sie die Angaben über den Hinterlegungsort des Vorsorgeauftrages dem Zivilstandesamt von Ihrem Wohnort mit (kostenpflichtig-> Kostenbeispiel Dez. 17 von Dietikon ZH 75.- Fr.)

Beispiel: Sie haben den Vorsorgeauftrag von Hand abgeschrieben und Ihrem Sohn zur Aufbewahrung abgegeben. Gehen Sie nun persönlich beim Zivilstandesamt von Ihrem Wohnort vorbei und teilen Sie den Namen und Adresse Ihres Sohnes als Aufbewahrungsort des Vorsorgeauftrages mit. Sie erhalten nun eine schriftliche Bestätigung und bezahlen eine Gebühr.

www.vorsorgeauftrag-vorlage.ch: Drucken Sie die Vorlage aus und schreiben Sie sie handschriftlich ab mit Ihren persönlichen Angaben.


Testament

In einem Testament halten Sie fest, was mit Ihren Vermögenswerten nach Ihrem Tod geschieht.

Weitere Informationen sowie Testament-Vorlage: www.ch.ch/de/wie-erstelle-ich-ein-testament


Erbvertrag

Zu Lebzeiten treffen Sie mit einem Erbvertrag als Erblasser /in mit Ihren Erben vertragliche Vereinbarungen über die Erbschaft. Zur Erstellung eines Erbvertrags kontaktieren Sie eine Urkundsperson wie z.B. ein Notar.

Weitere Infos: www.ch.ch/de/wie-kann-ich-meinen-nachlass-regeln