21.02.2019
Die strickenden Omas aus Finnland
Eine “Myssymummo” zu sein bedeutet dazuzugehören. Einmal im Monat treffen sich die Grossmütter zu einem Strickkreis in Pöytyä Finnland. Es wird viel Kaffee getrunken, gelacht und Geschichten erzählt.
Die leidenschaftlichen Strickerinnen stricken Myssy`s, das ist das finnische Wort für eine funky Wollmütze. Die fröhlichen Omas bilden die Essenz der Marke.
Die biologische Wolle stammt aus der eigenen Finnsheep-Herde, sie wird mit Naturfarben von Hand eingefärbt und von lokalen Omas handgestrickt, um schlussendlich weltweit verkauft zu werden, auch in der Schweiz :)
www.myssyfarmi.fi eine urchige und warme Geschichte
Admin - 17:18 | Kommentar hinzufügen
15.01.2019
Jelly Drops gegen den Durst
Lewis Hornby erfand den Jelly Drop, einen bunten, tränenförmigen, gummiartigen Bonbon, der zu 90 Prozent aus Wasser besteht, nachdem er ältere, demenzkranke Menschen beobachtet hatte, die wie seine Großmutter Pat an Alzheimer leiden.
Die mit Psychologen und Ärzten entwickelten Jelly Drops stellen eine Alternative zu Trinkwasser dar, da an Demenz erkrankte Menschen oft vergessen, dass sie trinken sollten oder nicht mehr wissen wie sie zum Trinken kommen.
Er testete den Prototyp an seiner Oma, welche in zehn Minuten sieben Jelly Drops ass - das entspricht einer vollen Tasse Wasser. Dies würde normalerweise Stunden dauern und viel Unterstützung vom Pflegepersonal verlangen. Mit seiner Erfindung gewann er mehrere Preise.
Lesen Sie selbst: www.jamesdysonaward.org
www.youtube.com
Admin - 17:05 | Kommentar hinzufügen
07.11.2018
Mitbewohner der Zukunft
Der Mitbewohner der Zukunft
CARU ist ein intelligentes Alarmsystem für die Wohnung (in naher Zukunft auch für den Privatgebrauch erhältlich). Dank neuester Technologie bemerkt sie, wenn etwas nicht stimmt und organisiert Hilfe. CARU ist zurückhaltend und respektiert die Privatsphäre der Bewohner. Trotzdem ist sie immer da und ermöglicht so einen sicheren Alltag.
Charmant
Es soll einfach und selbstverständlich sein, im Notfall Hilfe zu bekommen. Ein Notrufgerät soll aber nicht einschränken oder belasten. Darum wird CARU nicht am Körper getragen und muss nicht aufgeladen werden. Im Gegenteil, CARU sieht elegant aus und funktioniert ganz ohne Wartung.
Intuitiv
Die natürlichste Art der Kommunikation ist Sprache – besonders im Notfall. Darum hört CARU, wenn jemand «Hilfe!» ruft, reagiert darauf und baut eine Sprachverbindung zu einer Vertrauensperson auf.
Zuvorkommend
Es gibt Situationen, in denen man nicht aktiv Hilfe rufen kann. Deshalb erlernt CARU über eingebaute Sensoren das normale Verhaltensmuster und merkt, wenn etwas nicht stimmt. CARU informiert, falls nötig, eine Vertrauensperson.
(Quelle: caruhome.com)
Artikel in der Limmatzeitung: www.limmattalerzeitung.ch
Admin - 17:29 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen
19.09.2018
Wo ist Ihr dritter Ort?
Morgens um 9.00 Uhr in einem abgelegenem Städtchen in Maine USA:
Zwei Seniorengruppen treffen sich zum Austausch im ” Tim Hortons” Kaffee- und Schnellimbiss. Der Ort ist im Nordosten Amerikas, umgeben von Wäldern und Seen. Die Menschen leben weit zerstreut und abgeschieden in ihren Häusern und der Schnellimbiss ist zu ihrem dritten Ort geworden.
Doch was ist der dritte Ort?
Als “ein Zuhause, weg von Zuhause” bieten dritte Orte jedem die Möglichkeit, mit anderen auf ungezwungene Weise Zeit zu verbringen, ganz ohne spezifischen oder offensichtlichen Grund.
Der dritte Ort ist ein Fachausdruck, der aus der Soziologie stammt.
- der “erste Ort” ist das eigene Zuhause
- der “zweite Ort” ist der Arbeitsplatz
- der “dritte Ort” (aus http://www.culturecommunication-germany.com): steht für Plätze, an denen sich Menschen versammeln und begegnen, wie beispielsweise Cafés, Museen, Bibliotheken, Theater, Kinos, Buchläden oder Kirchen. Orte, an denen man Erholung findet, etwas erlebt, sich geborgen fühlt.
Wo ist Ihr dritter Ort?
Admin - 13:29 | 1 Kommentar
07.08.2018
Ein Sensor für mehr Lebensqualität
Das Sturzpflaster “AIDE-MOI” dient zur automatischen Sturzerkennung und Alarmierung von Vertrauenspersonen. Entwickelt wurde es aus einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Berner Fachhochschule.
Momentan ist es in einer laufenden Testphase mit Senioren, deren Feedback zur Optimierung und höheren Akzeptanz des Pflasters beiträgt.
Ist es ausgereift, hilft es dem Senior, aktiv, selbstständig und sicher im Alter unterwegs zu sein:
Admin - 15:17 | Kommentar hinzufügen
26.06.2018
Wenn Solidarität die Gemeinschaft stärkt
In Riedlingen (Baden-Württemberg) lebt die Idee, dass ältere Menschen selbst die Betreuung und Pflege ihrer MitbürgerInnen übernehmen.
Die Seniorengenossenschaft bietet betreutes Wohnen zu Hause und in insgesamt 68 Wohnungen an, in denen hauswirtschaftliche Unterstützung durch Freiwillige und Pflege durch den ortsansässigen Pflegedienst geleistet wird.
Ca. 130 qualifizierte „Freiwillige“ versorgen ca. 300 Menschen. Sie lassen sich ihre Mitarbeit entweder stundenweise vergüten oder legen ein Zeitkonto an, von dem im Alter eigene Pflege und Unterstützung „bezahlt“
werden kann. Das Modell ermöglicht die bürgerschaftlich organisierte Sicherung der Versorgung älterer Menschen bei gleichzeitiger Einbindung und Aktivierung dieser Gruppe.(Quelle:www.innovative-gesundheitsmodelle.de)
Doch sehen oder lesen Sie selbst:
Bericht im Länderspiegel ZDF (6 Minuten)
www.martin-riedlingen.de: Webseite Seniorengenossenschaft
www.innovative-gesundheitsmodelle.de
Admin - 15:00 | 1 Kommentar
02.05.2018
In der “Vollpension” in Wien backen SeniorInnen
In der „Vollpension“ backen SeniorInnen, die in Teilzeit angestellt sind, ihre Lieblings-Mehlspeisen nach alten Familienrezepten und servieren sie garniert mit spannenden Lebensgeschichten und Erfahrungen den jüngeren Gästen.
Die Grundidee der Vollpension ist schnell erklärt: Wo gibt ́s die beste Mehlspeis ́? Nicht beim Sacher oder in der Kurkonditorei, sondern bei der Oma oder Tant ́. Omas Speis‘ und Trank als Kommunikations-Katalysator am Kuchltisch einerseits und als Zuverdienst für pensionsschwache SeniorInnen andererseits.
Lassen Sie sich inspirieren: www.vollpension.wien
Admin - 14:10 | 1 Kommentar
11.04.2018
Marche Aquatique
Marche Aquatique in Saint-Raphael (F) im April 2018: sieben Senioren zwischen 66 und 82 Jahren waten zusammen gut gelaunt im 12 Grad kalten Meer.
Der Küstenspaziergang (der Wasserspiegel ist auf Zwerchfellhöhe) im Neoprenanzug in der Gruppe stärkt das Herz, die Muskeln und die Lebensfreude!
Weitere Informationen über die gesundheitliche Wirkung:
https://www.missaquaplanet.com/bienfaits-de-marche-aquatique/
Admin - 15:14 | 2 Kommentare